Rückblick 2017

Ein Rückblick ins Jahr 2017

Das größte Ereignis des vergangenen Jahres war zweifellos unsere Ausstellung im April im Fruchtkasten des Klosters Reuthin in Wildberg. Viele fleißige Hände und besonders die fleißigen Beine schleppten 54 Exponate die steilen Treppen bis zum zweiten Stock hinauf. Dort wurden die Bilder unter der Ägide von Harald und Monika exakt waagrecht aufgehängt. Und wehe, ein Foto hätte es sich erlaubt, schief im Rahmen herumzuflegeln. Die fachwerkartige Räumlichkeit im mittelalterlichen Kloster bot einen spannenden Hintergrund zu unseren digitalen Werken und die vielen Strahler rückten die Bilder ins rechte Licht.
Die beiden Ausstellungswochenenden waren für das erste Mal ganz ordentlich frequentiert worden. Es hätten gerne noch mehr Besucher sein können, aber die steile Treppe schreckte den einen oder anderen möglicherweise ab. Andererseits verweilten die Leute, die sich erfolgreich nach oben gekämpft hatten, längere Zeit im Ausstellungsraum und betrachteten die Bilder eingehend. Schließlich musste der Puls erst wieder auf den Normalwert fallen und die Lungen das Pfeifen einstellen.
Es ist ein erhebendes Gefühl, wenn die eigenen Bilder einem breiten Publikum vorgestellt werden und lobende Worte direkt an uns Fotofreunde selbst gerichtet oder ins Gästebuch geschrieben werden.
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Die Classic Open mit dem Titel „Italienische Nacht“ im letzten Sommer war ein weiteres Ereignis in unserer schönen Stadt, das wir fotografisch begleiten durften. Die Herausforderung waren hier die Lichtverhältnisse und die oft wenig optimalen Standorte. Trotzdem sind viele Fotos von exzellenter Qualität und die Fotografen fingen die singenden und tanzenden Protagonisten, die einsetzende Abenddämmerung und die bunte Beleuchtung bei Nacht stimmungsvoll ein.
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Im vergangenen Jahr waren wir auch bei etlichen Ausflügen mit der Kamera unterwegs:
Ein Fotoshooting führte uns zum Spukhotel bei FDS mit seinem morbiden Charme und seinen muffigen Zimmern, das auch als Kulisse für „Shining“ hätte herhalten können. Glücklicherweise trafen wir weder auf das Hausgespenst noch auf den Axtmörder.
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Ein andermal war der im Sturm schwankende Stuttgarter Fernsehturm unser Ziel, der gar nicht stillhalten wollte. Nicht mal für die Fotofreunde. Es war nicht einfach, scharfe Fotos vom Lichtermeer der Großstadt zu kriegen, aber möglich.
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Das Porsche- und das Mercedes-Museum lockten mit ihren chromblitzenden Exponaten, den altehrwürdigen Oldtimern und den Motoren aus der Anfangszeit schwäbischer Pfiffigkeit und Tüftelei. Hundert Jahre Automobilgeschichte dichtgedrängt im Museum...der Auslöser der Kamera lief heiß.
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Wir besuchten auch das Eisenbahnmuseum bei Tuttlingen mit den rostigen Zügen und verrottenden Waggons, wo die Natur sich bereits wieder durchkämpft und die Stahlrösser überwuchert. Ein Friedhof für ausrangierte Lokomotiven. Aufblühende Natur und vergehende Technik haben fast etwas philosophisch Anmutendes.
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Das Residenzschloss in Ludwigsburg umgibt sich mit weitläufigen Parkanlagen und geometrischen bunten Blumeninseln. Der barocke Baustil der Gebäude und die blühenden Gärten lassen die Bilder fast von allein in die Kamera hüpfen.
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Und dann noch der Ausflug in den Karlsruher Zoo, wo wir zuerst Robert und später Alfred verloren haben. Aber ein bisschen Schwund ist ja immer. Als Ausgleich fanden wir dort eine exotische Tierwelt vor.
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Wir verbrachten nette Abende mit gemeinsamem Fotografieren, wie zum Beispiel der Frühlingsabend im Klosterhof, wo neben den Blumenrabatten und den alten Mauern auch Thomas‘ Hundle professionell wie ein Model für uns gepost hatte.
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Oder unsere Spaziergänge zur blauen Stunde – nicht die Alkoholexzesse sind hier gemeint, sondern das schwindende weiche Abendlicht, das wir mit offener Blende oder langer Belichtung zu erhaschen versuchten.
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Gearbeitet haben wir natürlich auch. An unseren verschiedenen Workshops stellten einige Mitglieder ihr Können den anderen Fotofreunden vor: beispielsweise Portrait-Fotografie, Makro-Fotografie, Kameratechnik, Unterwasseraufnahmen.
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Auch ein dreitägiges Seminar von Harald über „Bildgestaltung und Bildkomposition“ half dem einen oder anderen Anfänger und Fortgeschrittenen weiter. In Theorie und Praxis wurde erläutert, worauf es bei einem gelungenen Foto ankommt.
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Für den Wildberger Nachwuchs bot der Fotoclub im Sommerferienprogramm eine Einführung in die digitale Fotografie. Mit kindlichem Enthusiasmus und neugierigem Lerneifer knipsten die Knirpse drauflos und präsentierten zum Abschluss stolz ihre Fotos. Möglicherweise schlummert in den einen oder anderen Kind bereits ein Nachwuchsfotograf.
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Unser Grillfest ist vielen noch in toller Erinnerung geblieben. Selbst Petrus schien es zu gefallen, hat er uns doch reichlich mit Sonne und Wärme verwöhnt. Bei entspannter Atmosphäre und lecker Essen ergaben sich gute und heitere Gespräche. Und am nächtlichen Lagerfeuer erzählten wir uns Gruselgeschichten über Spinnen, kokelten unsere Schuhe an und fütterten die Schnaken.
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Diese Rückschau ist natürlich nicht vollständig. Das hätte den Rahmen des Abends gesprengt und hätte den einen oder anderen ins Nirwana weggebeamt. Unter „Aktuelles“ findet sich alles über unsere Aktivitäten im vergangenen Jahr zum Nachlesen und man kann die Fotos dazu anschauen.

 

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