Fotoshooting bei der Freiwilligen Feuerwehr Wildberg am 14.10.2018

Fotoshooting  –  Freiwillige Feuerwehr Wildberg  –  14. Oktober 2918

Herr Rentschler von der Wildberger Feuerwehr bat unseren Verein um ein Fotoshooting. Termin war der vergangene Sonntagvormittag. Die Fotografen waren: Roland Löffler, Lothar Reutter, Walter Mönch, Stephan Scherer, Daniela Russ, Ulrike und Helmut Schmid und Rolf und Erika Kahlert.

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Erwünscht waren Gruppenbilder der drei Abteilungen Wildberg (mit Effringen und Schönbronn), Gültlingen und Sulz. Außerdem Portraitfotos der Feuerwehrmänner und -Frauen und fürs Album noch Actionbilder bei verschiedenen Einsätzen.

Der Sonntagvormittag war hell und sonnig mit einem strahlend blauen Himmel. Ein suboptimales Wetter für Fotografen, besonders, wenn die herbstlichen Sonnenstrahlen auch noch grell und schräg einfallen. Schlagschatten nennt man das Resultat. Was tun? Die Menschen so hinstellen, dass die Sonne direkt in ihr Gesicht scheint? Nicht gut. Die Grimassen der zugekniffenen Augen und hochgezogenen Mundwinkel erinnern eher an einen bissigen Rottweiler. (Wer kennt das nicht aus seiner Kindheit, wenn Papa meckerte: Augen uff, und mach koi so bleds G‘sicht.) Stellt man die Personen halb zur Sonne, hat man später Yin-und-Yang-Physiognomien. Und beim Fotografieren gegen die Sonne sind die Gesichter oft nur dunkle Flächen. Um dieses zu vermeiden, wird mit externen Blitzen gearbeitet. Wir hatten drei synchrone Blitzgeräte, eines auf der Kamera und die beiden anderen links und rechts der Gruppe auf einem Stativ. Wenn dann die Gesichter trotzdem noch etwas zu dunkel sind, werden aus dem jeweiligen RAW-Bild die noch fehlenden Konturen heraus entwickelt.

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Roland und Walter hatten zuerst die Feuerwehrleute der Abteilungen Sulz bzw. Gültlingen abgelichtet. Später kamen die Feuerwehrler alle noch nach Wildberg zu einem großen Gruppenbild. Zusammen mit dem Nachwuchs, ist das schon eine ganz passable Menge. Die Wehrmänner und -Frauen hatten sich alle für das Fotoshooting in Schale geworfen und trugen ihre dunkelblaue Ausgehuniform mit Schirmmütze.  

Nach den Gruppenbildern konnten die Feuerwehrleute noch Porträtfotos von sich machen lassen. Stephan und Daniela hatten einen der Besprechungsräume in ein Studio umfunktioniert. Große Studiolampen leuchteten die Gesichter der Porträtierten optimal aus. Da die beiden in doppelter Besetzung arbeiteten, ging es zügig voran.

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Wer mit den Porträtaufnahmen fertig war, wechselte die Kleidung und präsentierte sich unseren Kameras im Arbeitsoverall mit Atemmaske, Handschuhen und Helm. Die Feuerwehrleute werden ja nicht nur zur Brandbekämpfung ausgebildet, sondern es gibt vielfältige Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung: Hilfe bei Sturm, Hochwasser und Unfällen, Umsetzung von Insekten, Ölspur beseitigen, Feste absichern. Das und einiges mehr gehört zu den Tätigkeiten, bei denen sich die Männer und Frauen freiwillig engagieren. 

Für das Fotoshooting zersägten die Protagonisten einen Baumstamm mit einer Kettensäge. Auch diese Praxis muss sitzen, denn bei einem „Lothar“ müssen schleunigst Straßen und Wege von umgestürzten Bäumen befreit werden. 

Bei einem brennenden Gebäude gibt es verschieden Möglichkeiten, um zum Zentrum des Infernos zu gelangen. Um diese Techniken einzuüben steht im Hof des Feuerwehrhauses ein Übungsturm. Einige Freiwillige seilten sich außen am Gebäude ab, andere verschafften sich Zutritt mittels einer Leiter und ein Team, mit Feuerwehrschläuchen und Spritzen ausgestattet, drang durch die Haustür ins „brennende Gebäude“ ein. Wasser marsch!

Sehr oft wird die Feuerwehr bei Unfällen mit eingeklemmten Verletzten zu Hilfe gerufen. An der Unfallstelle wird eine rote Decke auf dem Boden ausgebreitet und darauf kommen alle Geräte, die benötigt werden, um die Insassen zu befreien. Dadurch behalte die Helfer die Übersicht. An einem älteren Auto wurde für uns der Einsatz von hydraulischen Spreizern und Rettungsscheren simuliert. (Bedauerlicherweise war der Besitzer des Wagens nicht so großzügig, sein Fahrzeug reell zerlegen zu lassen).

Besonders exotisch erschienen uns zwei Feuerwehrleute in Chemikalien-Schutzanzügen, die z. B. für radioaktive Unfälle benötigt werden. Um in die Anzüge zu steigen müssen einige helfende Hände der Kollegen unterstützend eingreifen. Da die Anzüge den Träger logischerweise hermetisch von der Außenwelt abriegeln, entsteht innerhalb der Anzüge ein sehr spezielles Mikroklima. Das heißt, die Armen schwitzen mordsmäßig in ihrer Montur. 

Bei allen diesen Vorführungen verteilten wir Fotofreunde uns im Gelände, um die Darbietungen aus verschiedenen  Blickwinkeln einzufangen. Dadurch entstanden viele eindrucksvolle und originelle Fotos.

Meiner Meinung nach war das Fotoshooting für uns alle eine win-win-Situation. Der Feuerwehr brachte sie jede Menge hochwertige Bilder und uns Spaß und Erfahrung.

Zu den Bildern unseres Einsatzes.

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