Fotofreunde auf den Spuren der Gaumenfreude 18.01.2020

Räucherspezialitäten Pfau in Herzogsweiler
Fotofreunde auf den Spuren Schwarzwälder Gaumenfreuden am 18. Januar 2020

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Unser erstes Event im neuen Jahr führte uns nach Herzogsweiler in die Metzgerei mit Bauernrauch-Besichtigung der Familie Pfau. Hier werden original Schwarzwälder Schinken nach alter Tradition hergestellt, ebenso gerauchte Würste, Bauchspeck, diverse Salami und vieles mehr.

Walter, der Initiator, entdeckte die Metzgerei vor ein paar Wochen, als ihn sein Weg an Herzogsweiler vorbeiführte. In seiner Anfrage an uns Fotofreunde, wer noch Interesse an der Räucherei hat (welche auch Besichtigungen anbietet), warb er mit dem Spruch: „ich sitze vor meinem Kühlschrank zum Inhalieren.“ Er hatte sich damals am Vormittag mit gerauchtem Schinken eingedeckt.

Letztendlich waren wir zu elft bei der Veranstaltung am 18. Januar. Wir erfuhren tiefgreifende Details über die Herstellung der Schinken nach alter, bewährter Methode der Schwarzwaldbauern, über die Bedingungen der fairen Tierhaltung, über die Dauer der Herstellung von geräucherten Fleisch- und Wurstwaren nach traditioneller Art und vieles mehr. Die Fleischlieferanten sind hauptsächlich Schweine, aber auch Rinder (hier die Färsen), die in den Orten Herzogsweiler und Umgebung unter möglichst natürlichen Bedingungen gehalten werden. Die Tiere dürfen sich Zeit lassen mit dem Heranwachsen, bekommen artgerechte Ernährung, haben Freigang und werden nicht mit Mastmitteln und Hormonen zur Reife gepuscht.

Auch beim Räuchern wird der Reifung des Fleisches die Zeit gegeben, die es ohne Chemie und Tricks benötigt. Die traditionellen Materialien zum Räuchern sind ausschließlich Tannen-, Fichten- und Wacholderreisig, also Äste und Nadeln der Baumarten, die hier im Schwarzwald wachsen. Die Gewürzmischungen, mit denen der Metzger die Fleischklumpen einreibt, werden aus frischen Zutaten hergestellt und sind ohne künstliche Geschmacksverstärker.

Nach dem Vortrag durch Herrn Pfau durften wir noch einen Blick in die Räucherkammern werfen und danach ein paar Häppchen Schinken, Salami und Schwarzwurst probieren. Das Fotografieren war nicht nur gestattet, sondern sogar ausdrücklich erwünscht. (Leider gibt es noch nicht die technische Möglichkeit, den würzigen Duft mit der Kamera einzufangen.) Und natürlich hüpfte an der Verkaufstheke auch der eine oder andere Groschen von unserer Geldbörse in die Metzgereikasse. Es sind ausgesprochen aromatisch stimmige und delikate Wurstwaren und das Tolle daran: Es schmeckt und duftet nach Schwarzwald, nach Heimat.

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